Die besten Sommerfilme aller Zeiten

Für Romantiker, Surfer, Musikfans und heiße und regnerische Sommertage

Der Sommer hat es ja nicht leicht in Deutschland – der Klimawandel beschwert uns Trockenheit und Hitze und alle stöhnen. Aber kaum sind die heißen Tage vorbei, verfluchen wir die angenehmen 23 Grad und wünschen uns die Hitze zurück. Ja, ja, so ist das. Ich gebe ehrlich zu – die 23 Grad dürfen gerne den ganzen Sommer bleiben. Denn sobald das Thermometer über die 35 Grad Marke klettert, verfalle ich in eine Art Hitzestarre – und bewege mich nur so viel wie nötig und schon gar nicht aus dem Haus. So war es auch in den heißen Tagen im Juli. Die fast erwachsenen Kinder, die alle gerade Ferien haben, und ich haben uns drei Tage ausschließlich von Eis ernährt und Serien gebingt. Wir lieben alle Filme und Serien, stehen im Februar nachts für die Oscar Verleihung auf und gehen gerne ins Kino. Zuletzt waren wir in Yesterday, von dem wir aber alle sehr enttäuscht waren. In den letzten Tagen haben wir darüber philosophiert, welches eigentlich die besten Sommerfilme aller Zeiten sind. Hier kommen unsere Favoriten:

Can a song save your life? (Amazon Prime)

Lust auf eine Tripp nach New York und auf eine kleine Bootsfahrt durch den Central Park? Dann ist Can a song save your life genau der richtige Sommerfilm. Die bittersüße Geschichte von Greta, die von ihrem Freund und erfolgreichen Sänger verlassen wird und sich anschließend zusammen mit Musikproduzent Dan durch New York singt gehört zu unseren Lieblingsfilmen. Story, Musik, Kulisse und großartige Schauspieler bis in die Nebenrollen machen den Film zum perfekten Sommermovie.

Dirty Dancing (Netflix)

„Ich habe eine Wassermelone getragen“ ist einfach das Filmzitat und das Ende des Films beinhaltet einen der schönsten Filmsongs aller Zeiten (der zu Recht einen Oscar gewonnen hat). Die Geschichte von Baby und Johnny, die sich in einem Ferienresort im Amerika der 1960er Jahre kennen- und lieben lernen ist einfach ein Klassiker. Auch wenn die Dialoge eigentlich miserabel sind und die Zukunft der Beiden ungewiss – 1988 war ich 16 Jahre alt und habe diesen Film geliebt. Und tue es auch heute noch.

Bohemian Rhapsody (Amazon)

Und noch mal geht es zurück in die 1980er Jahre – zumindest am Ende, wenn Queen in diesem herausragenden Film beim legendären Live Aid Konzert einen der besten Live Acts aller Zeiten spielen. Der Film hat diese Szene so genial und originalgetreu wieder gegeben, aber auch der Rest überzeugt mit einem großartigen Cast und den besten Queen Songs aller Zeiten. Mein Lieblingsfilm aus dem letzten Jahr.

Kleine, wahre Lügen (Amazon)

Kommt Ihr mit ans Cap Ferret? Die Geschichte um eine Gruppe von Freunden, die wie in jedem Sommer die Ferien gemeinsam in Südfrankreich verbringen und nicht immer ehrlich miteinander sind, gehört nicht nur wegen der Landschaftsaufnahmen zu meinen Lieblingsfilmen. Strand, Rotwein und Liebeswirren machen Kleine wahre Lügen zu einem Sommerfilm par excellence.

Soul Surfer (Amazon Prime)

Nach Hawai verschlägt es wohl die wenigsten im Sommerurlaub und Soul Surfer macht auch in der ersten Minuten nicht unbedingt Lust auf einen Urlaub dort – der Film erzählt die wahre Geschichte von Bethany Hamilton, die Profisurferin werden möchte. Mit gerade einmal 13 Jahre wird sie beim Surfen von einem Tigerhai attakiert und verliert dabei ihren linken Arm. Wie sie sich mit Hilfe ihrer Familie zurück ins Leben und auf das Surfboard kämpft erzählt Soul Surfer und ist damit durchaus geeignet als Familienfilm.

Expedition Happiness (Netflix)

Vanlife ist je gerade sehr trendy – wer cool ist, kauft einen Van und baut ihn um. Das haben Selina und Felix zwar nicht gemacht, sie haben gleich einen ganzen Schulbus gekauft und umgebaut um dann mit Hund Rudi von Kanada nach Patagonien zu fahren. Ich frage mich zwar immer wer sowas finanziert bekommt und wovon diese ganzen Instatraveller eigentlich leben, trotzdem ist Expedition Happiness ein kurzweiliger Sommerfilm.

Mamma Mia (Netflix)

Blaues Wasser, eine kleine Insel, Esel, Sonne, Boote und viele singende Menschen – Mamma Mia und die Fortsetzung Mamma Mia – Here we go again machen vor allem eins und zwar gute Laune! Beide Filme sind nicht unbedingt anspruchsvoll, haben aber hinreißende Schauspieler (abgesehen vom singenden Pierce Brosnan) und lassen Dich auf jeden Fall anschließend durch die Küche tanzen und Super Trouper trällern.

Der weiße Hai (Netflix)

Nur zwei Noten – und schon läuft es mir kalt den Rücken runter. Ich bin absolut kein Fan von Horrorfilmen, den weißen Hai konnte ich jahrelang nicht gucken und hatte oft ein ungutes Gefühl beim Baden im offenen Meer. Trotzdem gehört dieser Klassiker aus dem Jahr 1975, der  als der erste Blockbuster gilt, zu den besten Sommerfilmen aller Zeiten. Zumindest für alle, die sich gerne ein bisschen gruseln.

Die Queen (Netflix)

Die meisten von Euch werden noch wissen, wo sie am 31. August 1997 waren, als Diana, Princess of Wales, in Paris verunglückte. Ich liebe Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen – Die Queen erzählt von der Beziehung zwischen Tony Blair und Queen Elisabeth II. in den Tagen nach dem Tod von Prinzessin Diana. Ein großartiger Film mit tollen Schauspielern, der einem die Ereignisse noch einmal näher bringt.

Free Solo (Sky)

Wart Ihr schon mal in Kalifornien? Ein Abstecher in den Yosemity Nationalpark gehört in der Regel zu jedem Kalifornien Roadtrip dazu. Der El Capitan, ein großer und markanter Fels, gilt als eines der Wahrzeichen des Nationalparks. Der Film zeigt den Weg von Alex Honnold, der als erster Freikletterer ohne Seil oder andere Ausrüstung den El Capitan bezwingt. Free Solo ist nichts für schwache Nerven, aber die Landschaftsaufnahmen des oscarprämierten Films sind spektakulär.

Stand by me (Netflix)

Es ist schon krass zu sehen wie sehr sich die Art des Filme machens in den letzten 30 Jahren verändert hat. Das zeigt sich wenn man mal wieder Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers guckt. Die Geschichte um vier Jungs, die sich auf die Suche nach einem verschwundenen Jungen in ihrem Alter machen, ist eine leise Geschichte, in der es um die Kindheit und die Probleme geht, die das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt so mit sich bringen. Ich mag diesen Film sehr und er gehört auf jeden Fall zu den besten Sommerfilmen.

Der Wein und der Wind (Amazon Prime)

Mögt Ihr Wein? Und Frankreich? Dann ist diese Geschichte um drei Geschwister, die sich nach dem Tod des Vaters um das Weingut der Familie kümmern und dabei alle auch mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Es ist ein kleiner, feiner Film um Familie und natürlich den Wein, den man sehr gut an einem verregneten Sommerabend auf der Couch gucken kann, natürlich mit einem schönen Glas Wein in der Hand.

Ich hoffe es ist etwas für Euch dabei – mich findet Ihr in den nächsten Tagen auf jeden Fall mal wieder im Kino. Zum Beispiel in Apollo 11, vielleicht auch ein Sommerfilm und auf jeden Fall schon jetzt ein Anwärter auf den nächsten Oscar. Oder in Fishermans Friends, der im idylischen Cornwall spielt. Und Ihr?

Habt es schön!

Ricarda

 

 

 

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4 Kommentare

  • Haydee
    4 Monaten ago

    Einige Filme davon mag ich auch sehr. Soul Surfer sagt mir nichts, danke für den Tipp. Und Expidition Happines finde ich hauptsächlich wegen der Filmmusik sehr gut. Mogli läuft nämlich bei mir seit ihrem Erscheinen rauf und runter im Sommer. Hach…
    Und bei den heißen Tagen gehts mir ähnlich – schade, dass man sich das nicht individuell einstellen kann, haha… LG

  • Annett Meier
    4 Monaten ago

    Oh je nun sind die kommenden Abende verplant! Werde auf jeden Fall „Can a song save your life“, „Kleine wahre Lügen“, „Die Queen“ und der „Wein und der Wind“ sehen. Mal sehen wie lange mein Mann mit durchhält. Danke für die schönen Tips.

  • 4 Monaten ago

    Schöner Blog und nette Anregungen. Gestört hat mich nur die Einleitung zu deinem Artikel. Trockener Sommer? Hitze? Klimawandel? Hier im Norden beschweren sich die Touristen, dass es in diesem Sommer eher zu kalt war und sich immer wieder Wolken vor die Sonne schoben. Ja, es gab ein paar richtig heiße Tage. Aber das waren eben auch nur vereinzelte Tage. Und: Außerhalb Deutschlands glaubt niemand, man könne durch die Reduktion eines Gases, das nur 0,04% unserer Atmosphäre ausmacht, das Weltklima nachhaltig verändern. Denn Klima – das sollte man in aller Bescheidenheit erkennen – entzieht sich menschlicher Einflussnahme. Das Klima ist in einem ständigen Wandel, den man nur bei langfristiger Betrachtung erkennt und keinesfalls an kurzfristigen Wetteränderungen festmachen kann.

    Also nicht alles glauben, was die Medien berichten und die Regierung nutzen will, um unsere Freiheiten noch ein wenig mehr einzuschränken und unsere Steuerlast noch ein Stück weiter anzuheben.

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,

    „can a song save your life“ kommt jetzt auf jeden Fall auf meine Must-See-Liste :D vielen Dank für den Tipp! Mamma Mia und Dirty Dancing sind ja sowieso Filme, die man mMn unbedingt einmal gesehen haben muss.

    Liebste Grüße,
    Alice von http://www.alicechristina.com

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