Wohnen wir eigentlich noch individuell?

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Das String Regal, der Kay Bojesen Affe, der Hay Tablet Tisch, der Vitra Stuhl… seit ich mich mit dem Thema Interior beschäftige, habe ich Trends kommen und gehen sehen. Vor ein paar Jahren mussten es die neonfarbenen Accessoires sein, mit Masking Tape an die Wand geklebte Poster, dann kam die Kupfer Welle, nach ihr der Messing Trend.

Vieles geht, aber vieles bleibt. Und wenn man sich in der Instagram Filterblase bewegt, dann ist man sehr schnell versucht sich etwas zuzulegen, weil andere es auch gerade haben. So auch bei mir. Call me Opfer.

Meine neueste Anschaffung ist eine Flowerpot Leuchte. Die ist mir jetzt so oft bei Instagram begegnet und ich habe mich direkt verliebt. So schlimm, dass ich nicht bis zu meinem Geburtstag im März warten konnte, sondern sie mir einfach mal eben so gegönnt habe (dafür lebe ich das Capsule Wardrobe Prinzip und kaufe selten Klamotten :)).

Die Frage die mich seit ein paar Tagen beschäftigt: natürlich bewege ich mich innerhalb einer bestimmten Bubble und folge Blogs und Instagram Accounts von Menschen, die mich inspirieren und deren Einrichtungsstil ich mag. Aber wie hat es jemand bei Insta letztens so schön schrieb: ich wünsche mir, dass nicht alle Wohnungen gleich aussehen und nicht überall die gleichen Vasen stehen, ich wünsche mir „echte“ Räume mit Ecken und Kanten. Tja, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber sich dem zu entziehen, wenn man das Einrichten mag und gerne umräumt, das ist tatsächlich verdammt schwer. Ich habe eigentlich meinen Stil gefunden. Trotzdem bewege ich mich gerade weg von eher grauen und weißen Accessoires hin zu erdigen und warmen Tönen.

Und ganz aktuell bin ich auf der Suche nach einem neuen Esstisch – ich habe da nämlich so einen Plan für die Zukunft und daher soll aus dem Homeoffice wieder ein Esszimmer werden oder besser gesagt ein Multifunktionsraum. Mit einem großen Tisch, an dem wir essen können, an dem ich aber auch arbeiten oder mit meinem Studentensohn zusammen coworken kann, wenn er zu Hause ist. Die Suche nach dem Tisch hat mich tatsächlich zu diesen Zweifeln gebracht: denn aktuell sieht man fast überall den Hay CPH Tisch in viele Varianten stehen. Der ist auch toll und hat ein super Preis-Leistungs-Verhältnis, aber wenn ich mir den jetzt nach der Flowerpot Leuchte auch noch kaufe, dann sieht es bei mir aus wie bei vielen anderen. Will ich das?

Früher hätten wir jetzt unter diesem Blogpost diskutiert, vielleicht lasst Ihr mir ja einen Kommentar da… Es war mir auf jeden Fall wichtig, einfach mal meine Gedanken dazu hier runter zu tippen. Und vielleicht hat ja der eine oder andere noch einen Esstisch Tipp für mich!

Habt es schön!

Ricarda

 

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29 Kommentare

  • Anja
    3 Monaten ago

    Ich „diskutiere“ hier mal mit, denn ich lese noch Blogs! Gerade das Thema Interior interessiert mich sehr, aber in letzter Zeit habe ich immer mehr das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben. Und wenn man nicht einen bestimmten Tisch oder genau dieses Regal hat, dann ist man nicht mehr up to date. Mir fehlt schon länger die Individualität und damit dann Inspiration! Ja, auch ich mag helle Wände, aber auch bunte! Ich liebe skandinavische Möbel, und skandinavisches Design. Aber ich hoffe, daß es bei mir nicht so aussieht wie in vielen leider fast austauschbaren Wohnungen und Häusern gerade auf Instagram. Mir fehlt bei vielen die eigene Persönlichkeit und die darf auch gern mal unordentlich oder bunt oder oder oder sein, wenn es denn zu der Person passt!! Nun ja, ich glaube, darüber kann man stundenlang sinnieren…ich hoffe, du findest DEINEN Tisch! Ich suche auch gern mal etwas länger Liebe Grüße aus Hamburg von Frechspatz (Anja)

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda, deine Gedanken verstehe ich sehr gut! Oft ist es gar nicht so einfach, zu merken, wo das Liken und der tatsächliche, eigene Geschmack sich voneinander abgrenzen. Aber auch die berechtigte Frage: Verzichte ich auf etwas, das mir richtig gut gefällt, nur weil es alle haben?

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,

    mir geht’s ganz ähnlich. Und die Flowerpot-Leuchte wollt ich mir in den nächsten Tagen zulegen…ich glaub jetzt überleg ich mir das nochmal manche Zuhause, die ich von Instsgram kenne, sehen mittlerweile echt erschreckend gleich aus. Ich versuch, individuell zu bleiben, aber manchmal werd auch ich schwach. Lg Lisa

  • Die Lampe finde ich traumschön. Aber genau bei der ist mir in den letzten 2 Wochen aufgefallen, dass sie jetzt überall auftaucht… so oft, dass ich sie mir eigentlich schon nicht mehr kaufen möchte.

    Mich hat die Frage nämlich in letzter Zeit auch ein bisschen beschäftigt. Ich habe es auch neulich schon auf Insta in einem Post geschrieben und auch auf meinem Blog im Post über „bunter Wohnen“… und letztendlich auch individueller. Ich merke, dass ich gelangweilt bin, überall die gleichen Interior Designs zu sehen, die gleichen Farben, den Minimalismus, das Weiß… und alles, was eben „Trend“ ist. Ich versuche, da in unserem eigenen Zuhause gerade ganz aktiv gegenzusteuern. gerade heute habe ich ein paar Dekostücke wieder aus dem Keller geholt… welche vom Flohmarkt, sie sonst keiner hat. ;)

    Liebe Grüße
    Nic

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda!
    Hey, die Flowerpot ist ein Klassiker und hat schon 50 Jahre aufm Buckel Die stand übrigens damals schon in jedem Restaurant und jeder Wohnung. Also gönnen wir ihr das Comeback, vor allem in Deiner schönen Wohnung.
    Aber Du hast natürlich recht, auf Insta sehen schon sehr viele Wohnungen gleich aus. Ich tummle mich da ja noch nicht so lange, war aber anfangs echt geschockt, dass überall die gleichen Teppiche liegen, die von Lassen-Schalen stehen und nur die Blumensorte in den Kähler-Vasen variiert. Leider stellen auch die althergebrachten Inspirationsquellen, die Wohnmagazine nichts anderes vor. Aber, wenn sich jeder in seinem Zuhause wohlfühlt, kann es ja so schlecht nicht sein ☺️ Vielleicht motiviert uns das allerdings auch, es einfach einmal anders zu machen.
    Bleiben wir also offen für Neues!
    Liebe Grüße aus Hamburg,
    Tanja (der DesignIgel ;-)

  • 3 Monaten ago

    Nach einem intensiven Jahr Instawelt, der ersten euphorischen Monate voller Kribbeln im Bauch, massenhaft neuentdeckter Accounts und dem Finden des eigenen Styles, musste ich für mich die letzten Wochen etwas resigniert feststellen: vieles langweilt mich mittlerweile, nicht nur bei den anderen, sondern in erster Linie bei mir! Alles schon mal so oder ähnlich gesehen, fotografiert, gepostet!
    Ich glaube, letztlich besteht tatsächlich die Kunst darin, einen individuellen Stil zu entwickeln, einen, der trotz der all gegenwärtigen Affen, der Blumenpott-Lampen und der Holz-Regalböden aus Schweden durchschimmert und auch Viel-Gesehene-Objekte verträgt, ohne dabei langweilig und beliebig zu wirken! Der Weg dahin dürfte spannend werden… P.S.: Heute kam der Hay J 110 hier an

  • Sabrina
    3 Monaten ago

    Hallo Ricarda,
    generell finde ich ja jeder sollte sich das kaufen, was er schön findet. Viele Klassiker wie zB. das String Regal sind nun mal auch einfach zeitlos chic… Es kommt doch drauf an, wie man die Sachen miteinander kombiniert. Ich hab auch ein kleines String Regal und als alle auf Insta sich die Sonos von Hay gekauft haben, musste ich die irgendwie auch haben … aber ich liebe auch sehr das alte Küchenbuffet von meiner Oma, dass ich bereits zum zweiten Mal mühevoll aufgearbeitet habe, meinen alten Küchentisch, Omas alten Cocktailssessel und meine selbstgebaute Bank. Ist eben ein Mix aus Sachen die alle haben, Erbstücke und selbstgemacht.
    Was den Tisch angeht, habe ich bei Insta meine Traumtische entdeckt. Wenn ich irgendwann mal eine Wohnung habe, wo auch ein großer Tisch hineinpasst, möchte ich einen großen Tisch mit einer massiven Platte aus Alteiche haben…solche wie beispielsweise gesehen bei holzwerk24.
    Hat für mich irgendwie mehr Seele als ein Designertischchen :-)
    Bin gespannt, was du noch so an Tipps bekommst.
    Alles Liebe, Sabrina

  • Emma
    3 Monaten ago

    Hey Ricarda, ich finde es super dass du das Thema ansprichst! Mir geht’s ganz genauso, weshalb ich viele Inerior Accounts auf Instagram wieder entabonniert habe. Einfach zu viele Bilder die alle ähnlich aussehen.
    Ich halte es mit der Einrichtung so: Designklassiker, wenig Trends ( kein Samt, Kupfer, Scandi etc.) und viele kleine Einzelstücke. Diese dann gerne total bunt und auch ein bisschen random zusammen gewürfelt. Zum Beispiel machts mir total Spaß, abgefahrene Töpfe für meine Pflanzen zu suchen. Oder zusammengewürfeltes Geschirr, statt ein trendiges Service. Und vor allem muss Einrichtung für mich auch praktisch sein, da funktionieren manche Trends (diese Leitern zum aufhängen von Decken oder Handtücher finde ich zum Beispiel schwachsinnig) Gottseidank gar nicht.
    Liebe Grüße!

  • Emma
    3 Monaten ago

    Und was mir gerade noch einfällt: mir hilft es auch, Einrichtungs-Inspiration wo anders als auf Instagram zu suchen. Zum Beispiel bei Reisen oder auf dem Flohmarkt.

    • 3 Monaten ago

      Diesen Tipp finde ich wahnsinnig gut! Gerade Objekte die man von einer Reise mitgebracht hat oder die Secondhand Einzelstücke sind machen eine Wohnung spannend und geben Gesprächsstoff für Gäste.

  • Main Home Staging
    3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,
    einen großen Tisch zu haben, bzw. ihn stellen zu können ist Gold wert. Ich hoffe, dass du den richtigen Tisch für dich findest und vielleicht auch das Glück hast, einen besonderes Stückchen für dich zu entdecken.

  • Marina
    3 Monaten ago

    Liebe Ricarda !

    Ich lese seit Jahren deinen Blog. Ich freue mich noch immer über jeden Artikel den du schreibst. Natürlich folge ich auch auf Instagram aber richtige Blogbeiträge lese ich nach wie vor liebend gern. Gemütlich auf dem Sofa, bei einer schönen Tasse Kaffee. Ich mag deinen Stil, denn er entspricht absolut nicht der Masse. Deine Texte sind für mich ehrlich und authentisch. Sie bestehen nicht nur aus Werbung für Dinge, wo man schon beim lesen sieht, dass der Verfasser eigentlich überhaupt nicht hinter dem Produkt steht. Bleib wie du bist und mach so weiter wie bisher.

    Liebe Grüße Marina

  • Hallo Ricarda
    Tatsächlich hab ich mich das auch schon ab und zu gefragt. Bzw. mein Mann schaut manchmal wenn ich durch Insta scrolle und meint bei jedem zweiten Bild: das sieht ja aus wie bei uns. Ich glaub wie so oft fällt dem ganzen Netzwerken und Onlinekram unser Bauchgefühl zum Opfer. Wir hören unsere innre Stimme gar nicht richtig, weil wir blockiert sind von all den Eindrücken und Antworten, die wir ganz ohen Fragen auf dem Prsäentierteller bekommen. Aber ist es schlimm nicht super individuell zu sein? Muss man sich ändern wenn viele den eigenen Stil kopieren, weil er dann ja nicht mehr einzigartig ist? Ich denke die Lösung ist einfach, dass wir uns wohl fühlen müssen. Und wenn das bedeutet, dass unsere Wohnung das Abbild unserer Instatimeline ist, dann ist das so, oder?
    Lieben Dank für deinen Denkanstoß :) Ich werd noch ein wenig darüber nachgrübeln :)

    • 3 Monaten ago

      Wohlfühlen steht für mich auch ganz oben, obwohl ich es schon erschreckend finde, wie gleich so manche Wohnungen aussehen. Individualität ist mir persönlich sehr wichtig.

  • 3 Monaten ago

    Also von mir bekommst du jetzt einen Kommentar ;-) Liebe Ricarda, ich muss zu geben, seit Instagram bin ich beim Blog-Lesen und vielmehr Kommentieren estreeeem faul geworden, dabei weiß ich ja, wie sehr man sich darüber freut – Danke fürs Wieder-Dran-Erinnern. Ich mag auch schönes Design, aber setz da einfach mehr auf Langlebiges, also Möbel. Klassiker gemischt mit Altholz und ein bissl modern. Da ich mit 2 Kindern im Haus bin (da ist mein Mann noch nicht mal dabei ;-) ) gibt es eigentlich gar keine Deko oder ganz ganz wenig, aber wenn mir jemand die 200-Euro-Vase abschießen würde, würde ich durchdrehen – hahaha. Ich warte halt noch ein bisschen. glg Uli

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,
    ich gebe Dir in vielen Dingen Recht, es ist schon manchmal schwer sich gewissen Trends zu entziehen. Denn irgendwie steckt in uns ja auch diese Leidenschaft und Begeisterung fürs Einrichten und für gutes Design.
    Ich treffe Entscheidungen, immer mit den Fragen: Erfüllt dieses Interior meinen ästhetischen Ansprüchen, ist es nachhaltig und erfüllt es meinem Bedürfnis nach Funktionalität. Oft sind es die skandinavischen Brands, die genau dieses in ihren Entwürfen auch berücksichtigen. Naja und vielleicht liegt es dann auch daran, dass das Wohnen für uns nicht mehr so individuell ist. Ich finde das ist aber nur auf die Blase Instagram zu übertragen, in der Realität sieht die Welt ganz anders aus!

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda, wie schön, dass hier endlich wieder ein wenig diskutiert wird. Den Blog als Ort der Diskussion – das fehlt mir schon ein wenig. Aber gut. Das ist der Lauf der Dinge und vielleicht läuft’s irgendwann und irgendwie, ein wenig oder ganz anders vielleicht, darauf hinaus…. ;) Aber zu deiner Frage: Es ist wahrscheinlich unumgänglich, dass sich die Geschmäcker und Stile angleichen. Digitale Netzwerke fördern ja eben dies ganz gezielt. Aber wenn wir irgendwann alle gelangweilt sind vom Einerlei um und in uns, dann gibt es – so meine Hoffnung – auch wieder eine Gegenbewegung. Hier und dort lässt sich das ja schon beobachten. Und vielleicht spielt das Bloggen/der Blog dabei auch wieder eine wichtige Rolle. ;)

  • Katharina
    3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,

    mir geht es auch so.
    Ich öffne instagram und dann kann ich im Feed schon kaum noch unterscheiden von wem welches Bild ist. Denn es könnte locker zu 6 oder mehr Accounts passen.
    Um beim Beispiel Vasen zu bleiben, ich liebe es Vasen zu haben die sonst keiner hat In ihnen dann Blumen zu arrangieren macht einfach Spaß.

    Wenn es um größere Sachen wie Lampen, Möbel usw. geht, tja, es ist eben auch nicht mehr ganz so einfach wie noch vor 10-15 Jahren. Geht man in Möbelhäuser ähnelt sich das Angebot für mich, stärker als früher.
    Das fällt mir aber auch in der Mode auf.
    Praktisch, so kaufe ich noch bewusster
    Schade ist es trotzdem.

    Ich finde es super das du Thema ansprichst. Ich dachte dass das nur mir so vorkommt
    Also künftig sich mehr trauen zu mehr Individualität.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag.

    Lieben Gruß

    Katharina

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda!
    Nein, wir wohnen meist nicht mehr individuell, genauso wie wir nicht mehr individuell reisen, kochen, Klamotten tragen etc. Es zieht sich durch alle Lebensbereiche. Durch Blogs und insbesondere Instagram werden wir täglich mit Millionen Trends und Inspirationen zugeballert und es ist schwer sich dem zu entziehen. Früher haben wir natürlich alle total individuell gewohnt, aber da konnte man auch nicht jedem in die Wohnung oder auf den Teller schauen.

    Trends überholen sich dadurch schneller als man manchmal gucken kann. Sobald etwas hip geworden ist, ist man eigentlich schon wieder angeödet und auf der Suche nach etwas Neuem. Auch ich kann mich dem nicht entziehen. Ich stehe ebenfalls auf den skandinavisch puristischen Stil gepaart mit vielen Souvenirs von meinen Reisen. Das gibt dem ganzen vielleicht einen Hauch von Individualität. Und gerade diese persönlichen Kleinigkeiten kann man dann halt nicht an jeder Ecke einfach so nachkaufen. Zudem malt mein Mann sehr viele Aquarelle und die Wände sind z.T. damit zugepflastert. Auch das gibt unserem Zuhause wenigstens ein Stück weit Einzigartigkeit. Und zum Kommentieren…. ich habe mich seit einiger Zeit dazu entschlossen wieder mehr zu kommentieren und mir dafür dann auch die Zeit zu nehmen. Klar geht IG schneller und einfacher, aber ich bleibe auch den Blogs treu. Denn vieles kann man auf IG einfach nicht so ausdrücken und rüberbringen.
    GlG, Nadine

  • Ines
    3 Monaten ago

    …ich habe ja schon auf Insta kommentiert.. insofern nur eine kleine Ergänzung:
    -für meine Nachbarn bin ich mit meiner Einrichtung schwerst ungewöhnlich sowie
    -das war tatsächlich schon immer so (macht es nicht besser, ich weiß) aber ansonsten könnten wir ja gar nicht sagen: „dies ist ein typisches 50er oder 20er Jahre Haus“ oder es gäbe Mid-Century als Begriff gar nicht. Wir sind alles Kinder unserer Zeit…

    Und für mich sorgt Insta eigentlich eher dazu, mich nicht komisch zu fühlen, wenn ich eben nicht wie die Nachbarschaft (die ich übrigens sehr gern habe) eingerichtet bin.

    Schönen Freitag liebe Riccarda und ich mag Dein Haus besonders gern….

  • Sarah
    3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,
    ich lasse mich gerne von den Trends inspirieren und mag einzelne persönliche Dinge in der Wohnung sehr gerne.
    Aber tatsächlich kenne ich niemanden abseits der Instagram-Welt der so eingerichtet ist. Also würde ich vielleicht doch behaupten, dass wir individuell eingerichtet sind ;)
    Liebe Grüße, Sarah

  • Dori
    3 Monaten ago

    Diese Frage beschäftigt mich auch. Ich bin zwar nicht so schnell als „Opfer“ für jeden Trend zu bekommen, trotzdem schaue ich mir das eine oder andere ab und dann findet es sich auch so bei uns zu Hause. Bis vor ein paar Jahren, war unser Wohnstil hier noch individuell, weil doch noch sehr viele aus unserem Freundeskreis sich klassisch aus dem Möbelhaus mit einer Wohnwand etc. einrichten. In letzter Zeit sind aber auch sehr viele bei Instagram angekommen und lassen sich ebenso durch insta inspirieren und siehe da plötzlich hat jeder den Eames Chair, und den selben Quote an der Wand hängen, was mich wiederum nervt. Da ich mich gerade deswegen so wohl gefühlt hatte mit unsrer Einrichtung weil ich sie nicht so oder ähnlich bei Freunden und Bekannten gefunden hatte.
    Und jetzt neu einrichten? Nee. Bei mir steht momentan alles Still und ich höre in mich hinein und Versuche mich zu analysieren mit was ich mich wohlfühle. Ob ich dafür dem nächsten Trend nach jagen muss, oder vielleicht mal etwas aus dem Möbelhaus hole das wird sich zeigen…

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,
    ich teile Deine Gedanken, betrachte das Thema jedoch von der anderen – der außergewöhnlichen Seite. Einrichtungstechnisch lebe ich eher für diese Gefilde ungewöhnlich. Bei mir finden sich keine Designklassiker, weiße Wände gibt es auch kaum und Minimalismus ist mir ein Fremdwort. Begegne ich anderen Bloggern, finden sie es „erfrischend“, dass mein Stil so anders ist.
    Aber ich denke, dass die von dir so schön beschriebenen Massentrends doch auch von der Mehrheit sehr gemocht werden. Oder zumindest gerne auf Instagram konsumiert werden. Bilder von minimalistischen Einrichtungen strahlen oft eine Klarheit und Ruhe aus, sind fast schon meditativ. Vielleicht spricht das auch die meisten Leute an. Und viele Leute können auch nicht so gut geschmackliche Entscheidungen selbst treffen, weil ihnen die Vorstellungskraft fehlt. Das ist absolut kein Mangel, einfach eine Feststellung, sowie mir komplett das Talent für’s Kochen fehlt. Daher ist es für viele auch so beruhigend, sich das Regal 123 und die Vase XY ins Zuhause zu holen. Diese Teile wurden von Vielen für gut befunden und daher passt es auch zu mir.

    Liebe Grüße,

    Eva
    Waldfrieden State

  • 3 Monaten ago

    Sehr interessantes Thema! Danke für den Beitrag….werd auch mal genauer drüber nachdenken….ob ich mich dazu zählen muss oder nicht. Glaube aber eher nein…..hab kaum echte DesignKlassiker hier stehen. Hier ist alles mehr Low Budget
    Liebe Grüße Britta

    ….ach, und ich lasse gerne hier einen Kommentar auf dem Blog! Denn auch ich finde es schade dass es Kommentare kaum noch bis hierher schaffen

    .

  • Heike
    3 Monaten ago

    Mir geht es genau so. Das klingt jetzt wie nachgeplappert. Manchmal mag ich all die grau-weißen Wohnungen, puristisch, mit einer Grünpflanze in der einen Ecke und in der anderen natürlich ein Designklassiker. Farbe? Wilde Muster?
    Wohl zu gewagt. Skandinavisch. Manchmal finde ich es so fade. So eintönig. So langweilig.

  • 3 Monaten ago

    Hallo Ricarda,
    liebe Grüße aus Mainz. Ich bin in Pinterest auf deinen Post gestoßen, während ich dabei war Inspirationen für mein Zuhause zu suchen. Mir fällt auch seit einiger Zeit immer mehr auf, dass viele Häuser und Wohnungen ziemlich gleich aussehen. Und ich erwische mich selbst immer wieder dabei die gleiche Schiene fahren zu wollen. Da bin ich dankbar, dass mein Freund zwar theoretisch den gleichen Geschmack wie ich hat, aber eben nicht ganz. So bekommen wir eine moderne Einrichtung, aber immer mit einem gewissen Twist. Zudem haben wir angefangen unsere Möbel selbst zu bauen und das macht wirklich den Unterschied! <3 Unseren Esstisch haben wir von Ebay Kleinanzeigen von einem jungen Paar, welches sich auch einen neuen selbstgebauten Tisch basteln wollte. Der Tisch hat schon minimale Gebrauchsspuren (Vollholztisch), was ihn zu einem Unikat macht und er ist von der Marke "SIT for Young".

  • 3 Monaten ago

    Liebe Ricarda, ich lese noch Blogs – viele sind ja sowieso nicht mehr übrig, Und ich langweile mich sehr auf Insta und habe deshalb meine Blase platzen lassen und folge jetzt vielen Accounts nicht mehr, habe dafür aber andere Inspirationen gefunden. Ich denke, wirklich individuell kann man nur wohnen, wenn man auch Reise-/Flohmarkt oder sonstige Vintage-Schätzchen in seine Einrichtung integriert und wenn man mal ganz bewusst auf Trends verzichtet. Deinen Blog mag ich sehr gerne, den finde ich nämlich vielfältig. Heruliche Grüße Gretel

  • Dorothea
    3 Monaten ago

    Liebe Ricarda,

    guter Beitrag, Ich denke dieses gleich aussehen bezieht sich nur auf einen Bruchteil der Bevölkerung, denn diese Instagram/Blog-Blase ist doch relativ klein. Ich war kürzlich in einem hochwertigen „normalen“ Einrichtungshaus und fand das Sortiment erschreckend häßlich. Dann bleibe ich doch lieber bei meinen Designklassikern, dekoriere nur sparsam mit wenigen schlichten Accessoires und lasse mich natürlich auch von Instagram etc. inspirieren. Ich vermeide -soweit möglich- kurzlebige und zu auffällige Trends, da ich keine Lust habe die Dinge dann wieder loswerden zu müssen, weil ich mich daran sattgesehen habe. Ich mochte es farblich aber schon immer lieber schlichter und vermeide bunte Experimente. Übrigens Thema Tisch, wir haben vor über 10 Jahren den Tisch Ultimo der Firma Tossa aus der Schweiz in Nussbaum gekauft und den liebe ich noch immer.

Ich freue mich über einen Kommentar!